Regionen und Dörfer im Wettbewerb – Wohnen, Leben, Arbeiten in ländlichen Regionen
Schwerte/Köln, 11. Januar 2012: Der Ländliche Raum ist etwas Besonderes? "Ja!", würden die Menschen auf dem Lande sagen. Es gibt besondere Qualitäten, die den ländlichen Raum auszeichnen. Offene Landschaften, weniger Hektik, gesunde Luft. Doch auch hier gibt es neue große Themen, die auf der Tagung „Regionen und Dörfer im Wettbewerb“ vom 7. bis 8. Februar in der „Evangelischen Akademie Villigst“ diskutiert werden.
Lesen Sie hierzu die vollständige Tagungsankündigung auf umweltjournal.de.
Das Tagungsprogramm mit den Fachreferenten und den Tagungsflyer (im pdf-Format) finden Sie hier! Anmeldung und Informationen: Evangelische Akademie Villigst Tagungssekretariat Ulrike Pietsch 02304-755-325 u.pietsch@kircheundgesellschaft.de
Industrielle Landwirtschaft im Kampf gegen Hunger gescheitert Interview mit Felix Prinz zu Löwenstein
Felix zu Löwenstein hat die globale Dimension des Ernährungsproblems erkannt und zeigt in seinem Buch „Food Crash“, wie es gelingen könnte, die Menschheit zu ernähren und dabei gleichzeitig die Umwelt weniger zu belasten.
Löwenstein erläutert im Buch, wie sieben Milliarden Menschen ernährt werden können und warum noch mehr Menschen zukünftig nicht mit einer industrialisierten Landwirtschaft ernährt werden müssen.
In seinem unterhaltsam geschriebenen Buch beleuchtet er, welche Hebel politischen und privaten Handelns jetzt in Bewegung gesetzt werden müssen, damit ein drohender Umweltkollaps und eine Eskalation humanitären Leids noch abgewendet werden können.
Felix zu Löwenstein (Foto: Pattloch Verlag), Agrarwissenschaftler, Ökolandwirt auf Hofgut Habitzheim in Südhessen und Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), beantwortet in einem Interview acht Fragen, die Thomas Wardenbach gestellt hat. Interview auf sonnenseite.com von Franz Alt lesen.
Brüssel/Köln,
14. Mai 2011: Die „13“ erwies sich als Glückszahl für den Flug
der Solar Impulse. Am Freitag,
den 13. Mai 2011, landete das ausschließlich mit Solarenergie
angetriebene Flugzeug nach einer Flugzeit von rund 13 Stunden sicher
auf dem Brüsseler Flughafen. Der Pilot André Borschberg war morgens
im 630 Kilometer entfernten Payerne (Schweiz) zu diesem erfolgreichen
Testflug gestartet.
Projektgründer
Bertrand Piccard wählte die Europäische Hauptstadt als erste
internationale Destination außerhalb der Schweiz, um die „Woche
der erneuerbaren Energien“ vom 23. bis zum 29. Mai 2011 zusammen
mit den europäischen Institutionen zu begehen.
Der
Flug in die europäische Hauptstadt soll als Symbol für eine neue
Energiepolitik der Europäischen Union stehen, denn Solar Impulse
transportiert keine Passagiere sondern Botschaften: „Wenn ein
Flugzeug Tag und Nacht nur mit Solarenergie und ohne einen Tropfen
Treibstoff fliegen kann, darf niemand mehr behaupten, dass der Solarbetrieb von Fahrzeugen, Heizungen, Klimaanlagen oder
Computern nicht möglich ist“, so Bertrand Piccard.
Nächstes
Ziel des Solarflugzeuges wird Paris sein, wo der Prototyp auf der
Internationalen Flugausstellung vom 20. bis 26. Juni zu bestaunen
sein wird. 2014 stellt sich das Team dann der eigentlichen
Herausforderung: Mit einem noch leistungsfähigeren Fluggerät ist
eine Weltumrundung in mehreren Etappen geplant. Dabei soll während
des Fluges am Tag die überschüssige Sonnenenergie gespeichert
werden, um durch die Nacht zu fliegen.
(Foto: Solar Impulse 2011)
Dortmund/Köln, 22. März 2011: Die Zahl der Biogasanlagen in
Deutschland steigt und steigt und mit ihr der in die Netze
eingespeiste Strom aus Biogas. Entsprechend gefragt sind sogenannte
ORC-Kleinkraftwerke, denn mit ihnen können die Betreiber von
Biogasanlagen, häufig sind das Landwirte, einen höheren Wirkungsgrad bei
der Stromerzeugung erzielen.
Mit den Kleinkraftwerken lässt sich ein
Teil der bislang ungenutzten Abwärme der Biogasanlagen ebenfalls in
elektrischen Strom umwandeln. Ein neuer Anbieter auf dem deutschen
Markt ist seit wenigen Wochen die ORC energy GmbH aus Dortmund. Kurz
nach dem Vertriebsstart zieht Geschäftsführer Dr. Bodo Fink das erste
Resümee: „Diese Art der Kleinkraftwerke ist gefragt, das Interesse
steigt seit dem Vertriebsstart von Woche zu Woche, vor allem im
Nordosten Deutschlands werden Präsentationstermine angefragt.“ Deshalb
eröffnete das Unternehmen jetzt in Mecklenburg-Vorpommern eine neue
Dependance: das Vertriebsbüro Nord-Ost in Süderholz bei Greifswald.
Damit ist ORC energy nun an vier deutschen Standorten vertreten. (Foto: OGC energy GmbH)
Bonn/Stuttgart/Köln, 11.11.2009: Dass
der Schutz von Geotopen im urbanen Raum mit Hilfe geologischer Gutachten
auf Grundlage der „Arbeitsanleitung Geotopschutz in Deutschland“ und dem
Instrumentarium der Landschaftsplanung erfolgreich durchführbar ist, zeigt das
Beispiel der Stadt Wuppertal.
Die
Autoren Thomas Wardenbach, Volker Schroeder und Martin Lücke erläutern in der
aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift NATUR UND LANDSCHAFT des Bundesamtes für Naturschutz, dasssowohl
der Schutz als auch die Nutzung durch Wissenschaft, Lehre und breiter
Öffentlichkeit sind miteinander vereinbar sind. Die Ausweisung von Geotopen
bietet viele Vorteile und Chancen für den ganzheitlichen Natur- und
Landschaftsschutz. Sie sind ein Schlüssel zu nachhaltigem Tourismus und zur
Umweltbildung.
Mehr
über „Geotopschutz in der kommunalen
Landschaftsplanung am Beispiel der Stadt Wuppertal“ lesen Sie
in der November-Ausgabe von NATUR UND LANDSCHAFT!
Weitere Artikel:
- Naturschutzgroßprojekt
„Senne und Teutoburger Wald“
- Akzeptanzforschung
zu Nationalparks - Ein empirisches Beispiel aus dem Nationalpark Bayerischer
Wald
- Zur Akzeptanz
freiraumplanerischer Maßnahmen am Stadtrand im Spannungsfeld zwischen
Naturschutz und Landschaftsarchitektur
Köln/Berlin, 06.07.2009: Felsen,
Klippen und Höhlen gehören zu den markantesten und einprägsamsten
Landschaftselementen. Diese als Geotope bezeichneten geologischen
Naturbildungen sind auch für Parks und Grünanlagen eine optische Bereicherung
und können vielseitig genutzt werden.
Die
Ausweisung und der gesetzliche Schutz von Geotopen sind ein Schlüssel zu
nachhaltigem Tourismus und zur kommunalen Umweltbildung. Markante Felsen oder Steinbrüche werden im Gesamtkonzept einer Parkanlage so integriert, dass charakteristische regionalgeologische Landschaftselemente erhalten
und vielseitig genutzt werden können. Eine große Anzahl von Städten und
Gemeinden unterhalten bereits Geologische Lehrpfade die eine optische
Bereicherung für Parks und Grünanlage sind.
Auskünfte über die Lage von
öffentlich zugänglichen Geotopen und deren Schutzstatus erteilen die
Geologischen Landesämter oder Dienste der Bundesländer. Spezialisierte
Geo-Büros fertigen Gutachten für die kommunale Landschaftsplanung an und
beraten bei der Anlage von Geologischen Lehrpfaden.
Mehr über Geotope in Parks und
Grünanlagen lesen Sie in der aktuellen Juli-Ausgabe von STADT UND GRÜN!