Bonn/Stuttgart/Köln, 11.11.2009: Dass
der Schutz von Geotopen im urbanen Raum mit Hilfe geologischer Gutachten
auf Grundlage der „Arbeitsanleitung Geotopschutz in Deutschland“ und dem
Instrumentarium der Landschaftsplanung erfolgreich durchführbar ist, zeigt das
Beispiel der Stadt Wuppertal.
Die
Autoren Thomas Wardenbach, Volker Schroeder und Martin Lücke erläutern in der
aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift NATUR UND LANDSCHAFT des Bundesamtes für Naturschutz, dasssowohl
der Schutz als auch die Nutzung durch Wissenschaft, Lehre und breiter
Öffentlichkeit sind miteinander vereinbar sind. Die Ausweisung von Geotopen
bietet viele Vorteile und Chancen für den ganzheitlichen Natur- und
Landschaftsschutz. Sie sind ein Schlüssel zu nachhaltigem Tourismus und zur
Umweltbildung.
Mehr
über „Geotopschutz in der kommunalen
Landschaftsplanung am Beispiel der Stadt Wuppertal“ lesen Sie
in der November-Ausgabe von NATUR UND LANDSCHAFT!
Weitere Artikel:
- Naturschutzgroßprojekt
„Senne und Teutoburger Wald“
- Akzeptanzforschung
zu Nationalparks - Ein empirisches Beispiel aus dem Nationalpark Bayerischer
Wald
- Zur Akzeptanz
freiraumplanerischer Maßnahmen am Stadtrand im Spannungsfeld zwischen
Naturschutz und Landschaftsarchitektur
Landwirtschaft
auf neuen Wegen: Neue
Märkte – lebendige Regionen
Schwerte, 27.10.2009: Landwirtschaft hat Zukunft! Doch
welche Zukunft kann das sein? Dieser Frage gehen die Veranstalter der Tagung
"Landwirtschaft auf neuen Wegen: Neue Märkte – lebendige Regionen" in
Haus Villigst vom 19. bis 20. November intensiv nach und bieten
Antworten.
Landwirtschaft gestaltet über die Produktion von Lebensmitteln und ihr
Engagement für die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt hinaus auch die ländlichen
Räume, in denen sie wirtschaftet. Der ländliche Tourismus und der verstärkte
Einstieg in die Bioenergieproduktion bieten ebenso neue Tätigkeitsfelder wie
die regionale Vermarktung und der ökologische Landbau.
Die neuen Chancen der Landwirtschaft und die Erschließung neuer Geschäftsfelder
werden viele Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Richtungen
beleuchten und mit den Teilnehmenden diskutieren.
Die Veranstalter der Tagung - die Evangelische Akademie Villigst, die
Landwirtschaftskammer NRW, das Zentrum für Ländliche Entwicklung NRW (ZeLE),
die Natur- und Umweltschutzakademie NRW und die Fachhochschule Südwestfalen -
sind Garanten für eine kompetente und zielgerichtete Auseinandersetzung mit der
Thematik „Landwirtschaft auf neuen Wegen“.
Köln/Berlin, 06.07.2009: Felsen,
Klippen und Höhlen gehören zu den markantesten und einprägsamsten
Landschaftselementen. Diese als Geotope bezeichneten geologischen
Naturbildungen sind auch für Parks und Grünanlagen eine optische Bereicherung
und können vielseitig genutzt werden.
Die
Ausweisung und der gesetzliche Schutz von Geotopen sind ein Schlüssel zu
nachhaltigem Tourismus und zur kommunalen Umweltbildung. Markante Felsen oder Steinbrüche werden im Gesamtkonzept einer Parkanlage so integriert, dass charakteristische regionalgeologische Landschaftselemente erhalten
und vielseitig genutzt werden können. Eine große Anzahl von Städten und
Gemeinden unterhalten bereits Geologische Lehrpfade die eine optische
Bereicherung für Parks und Grünanlage sind.
Auskünfte über die Lage von
öffentlich zugänglichen Geotopen und deren Schutzstatus erteilen die
Geologischen Landesämter oder Dienste der Bundesländer. Spezialisierte
Geo-Büros fertigen Gutachten für die kommunale Landschaftsplanung an und
beraten bei der Anlage von Geologischen Lehrpfaden.
Mehr über Geotope in Parks und
Grünanlagen lesen Sie in der aktuellen Juli-Ausgabe von STADT UND GRÜN!